Biografie

Trio Sanssouci



 

 

 

Musizierende Ensembles werden oft aufgrund besonderer Umstände ad hoc zusammengestellt, firmieren dann unter gleichem Namen, jedoch mit wechselnden Besetzungen. Nicht so das Trio Sanssouci, das in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag feiert und in unveränderter Besetzung mit Flöte, Oboe und Cembalo musiziert. Über einen so langen Zeitraum miteinander zu Proben, zu Reisen und zu Konzertieren bedeutet natürlich in jeder Nuance des musikalischen Vortrages auf einander eingespielt zu sein. Entstanden aus dem reichen musikalischen Fundus der Städtischen Musikschule Frankenthal und Musikschule des Rhein-Pfalzkreises musizieren Gabriele Knaus-Thoma, Flöte, seit August 2012 die koreanische Flötistin Sohee Oh, Sigrun Meny-Petruck, Oboe und der Leiter der Städtischen Musikschule, Hans – Jürgen Thoma am Cembalo bundesweit in den musikalischen Zentren Werke des 18. Jahrhunderts. Dabei legen sie ihre Schwerpunkte auf die Musik der so genannten "Berliner Schule" und der Musik aus der Carl Theodor Zeit, der "Mannheimer Schule". Eine reizvolle Ergänzung sind die Programme mit der Gegenüberstellung alter und neuer Musik. So sind den zahlreichen Konzertbesuchern sicher die Uraufführungen der Kompositionen der verstorbenen Mannheimer Komponisten Helmut Vogel und Wolfgang Hofmann in Erinnerung, die dem Trio einige Werke widmeten. Schon Mitte der 90iger Jahre konzertierte das Trio in vielen deutschen Städten, musizierte in Kammermusikreihen und "Tagen Alter Musik" und bereiste - im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten neben der musikalischen Haupttätigkeit - auch Polen, Österreich und Frankreich und meist im Sommer die Skandinavischen Länder. In der Zwischenzeit konzertiert das Trio regelmäßig beim "Kultursommer des Landes Rheinland – Pfalz“. Erschienen sind vier CD – Einspielungen: Kostbarkeiten I, II, III und IV.

Ausstrahlungen in 2010 bei Arte, 3Sat und Phoenix haben den Bekanntheitsgrad des Trio Sanssouci wesentlich erhöht.